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Home > Fuerteventura > Nachrichten > Gesundheit > „Saladar de Jandía“ zum Vogelgrippe-Risikogebiet erklärt

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Ansteckungsgefahr durch Nähe zu Afrika befürchtet

„Saladar de Jandía“ zum Vogelgrippe-Risikogebiet erklärt

Spaniens Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung hat nun auch ein Feuchtgebiet auf Fuerteventura zum Vogelgrippe-Risikogebiet erklärt und auf eine Liste von spanienweit 34 besonders gefährdeten Regionen gesetzt.



In Spanien rät das Landwirtschaftsministerium angesichts der Ansteckungsgefahr, die größtmögliche Zahl an Vögeln durch Unterbringung in Gehegen zu isolieren. Hier versucht ein Angestellter der Stadt Bilbao eine Ente im Park Doña Casilda einzufangen.
Galerie© EFE
In Spanien rät das Landwirtschaftsministerium angesichts der Ansteckungsgefahr, die größtmögliche Zahl an Vögeln durch Unterbringung in Gehegen zu isolieren. Hier versucht ein Angestellter der Stadt Bilbao eine Ente im Park Doña Casilda einzufangen.
09.03.2006 - Fuerteventura - Das „Saladar de Jandía“, eine Salzmarsch an der Playa de Jandía, ist ein Naturschutzgebiet, das gerne von Zugvögeln als Raststätte benutzt wird und gilt durch die Nähe an den afrikanischen Kontinent als besonders gefährdet. In Nigeria und an Mauretaniens Küste sind in den letzten Wochen bereits mehrere Infektionsherde des gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 bekannt geworden sind. Das Gebiet wird nun besonders bewacht und aufgefundene Vögel werden stichprobenartig untersucht.
Auch in weiteren Feuchtgebieten des Archipels ist man aufmerksam und in Zusammenarbeit mit den Inselregierungen werden dort Kontrollmaßnahmen vorbereitet.
Die Direktorin des kanarischen Gesundheitsdienstes Servicio Canario de Salud (SCS) Juana María Reyes sagte jedoch nach einem Treffen der Gesundheitsbeauftragten der autonomen Regionen, dass die Kanaren nicht auf den Hauptrouten der Zugvögel liegen und daher das Risiko auf dem Archipel trotz der Nähe zum afrikanischen Kontinent weiterhin als gering einzustufen ist.






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