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Ausgabe Nr. 69 vom 20. August - 2. September 2008
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Erster offizieller Besuch auf der Insel seit dem Amtsantritt des Inselpräsidenten

Paulino Rivero auf Fuerteventura

Der kanarische Regierungs­chef Paulino Rivero reiste Ende November nach Fuerteventura und besichtigte in Begleitung von Vertretern der dortigen Inselverwaltung verschiedene im Bau befindliche Infrastrukturen.

Condor

Der kanarische Regierungschef (2.v.r.) besuchte in Puerto del Rosario die Baustelle des neuen Kongresspalastes.
Galerie© EFE
Der kanarische Regierungschef (2.v.r.) besuchte in Puerto del Rosario die Baustelle des neuen Kongresspalastes.
09.12.2007 - Fuerteventura - Bei seinem ersten offiziellen Besuch auf der Insel seit Amtsantritt, versicherte Rivero, dass die Vollendung so ehrgzeiger Vorhaben wie das „Monumentalprojekt Tindaya“ oder der Kongresspalast in der Hauptstadt Puerto del Rosario zur touristischen Diversifikation beitragen und dafür sorgen werden, dass Fuerteventura in diesem Wirtschaftszweig weiterhin Erfolge verbuchen kann.
Zusammen mit Cabildo-Präsident Mario Cabrera und dem Bürgermeister von Puerto del Rosario, Marcial Morales besuchte Rivero den Rohbau des Kongresspalastes, für den bedauerlicherweise in den letzten zwei Jahren keine finanzielle Unterstützung von der Zentralregierung in Madrid gekommen ist, was den Fortschritt der Bauarbeiten beeinträchtigt hat. Dennoch gab sich der Inselpräsident zuversichtlich und freute sich bereits jetzt über die Aussicht, durch diese hochmoderne Einrichtung Kongresse nationaler und auch internationaler Bedeutung auf die Insel zu holen.
Bezüglich des Tindaya-Projektes bezeichnete Rivero die öffentliche Ausstellung des Umweltgutachens  durch die zuständige Behörde als Fortschritt und Beweis dafür, dass diese Pläne umgesetzt werden, „die sowohl von der kanarischen Regierung als auch von Fuerteventuras Inselverwaltung als unerlässlich für die weitere touristische Entwicklung angesehen werden“.
Hinter dem „Tindaya-Monumentalprojekt“ verbirgt sich einer der letzten Lebensträume des 2002 verstorbenen baskischen Künst­lers Eduardo Chillida. Gleichzeitig handelt es sich aber auch um das wohl umstrittenste künstlerische Projekt der Kanarischen Inseln. Chillidas Traum sieht die Aushöhlung des Tindaya-Berges vor, um in seinem Inneren ein Museum für den Berg zu schaffen, in dem der Besucher im durch zwei senkrechte Schächte einfallendem Licht den „Raum der Leere empfinden und spüren soll, dass alle Menschen Brüder sind“.






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