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Unternehmer wollen Billig-Airlines anlocken

Zweiter Flughafen auf Fuerteventura?

Einen Flughafen im Stil „Frankfurt-Hahn“ für Fuerteventura, so stellt sich eine Unternehmergruppe der Ferieninsel das Ergebnis eines Projektes vor, das sie nun offiziell vorgestellt hat.

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29.10.2006 - Fuerteventura - Im Süden der Insel, in der Gemeinde Pájara, wollen die Unternehmer einen Flugplatz bauen und bevorzugt Billig-Airlines wie Easyjet für ihr Projekt gewinnen. Sie rechnen mit einer Investition von rund 30 Millionen Euro, um das Projekt mittelfristig umzusetzen.
Der Präsident der Handelskammer von Fuerteventura und Unternehmer der Tourismusbranche, Gregorio Pérez, gab dies im Rahmen eines Treffens des Transportsektors bekannt. Pérez erklärte, dass das Flughafenprojekt bereits mehreren Airlines und Reiseveranstaltern vorgestellt wurde, die der Idee aufgeschlossen und zustimmend gegenüber stehen.
Das Flugplatzprojekt in Pájara ist eng mit dem Bau eines neuen Flughafens bei Ciudad Real verbunden. Dieser Flugplatz, der „Madrid-Sur“ heißen wird, soll den Billig-Fluggesellschaften als günstigere Alternative zu dem betriebsamen „Madrid-Barajas“ dienen. Ein Flughafen in Pájara, so Pérez, würde von der Entfernung her noch im Flugradius der Billig-Airlines liegen, die von „Madrid-Sur“ aus starten. Die Tourismusbranche dürfe keine Angst vor diesen Airlines haben, ermahnte Gregorio Pérez, denn die Gäste, die damit fliegen, seien nicht weniger kaufkräftige Kunden. Pérez bediente sich des Beispiels von Gerona, um seine Aussage zu untermauern. Der katalanische Flugplatz bei Barcelona, der von Ryanair angeflogen wird, hat die Zahl der Touristen in Barcelona gesteigert. Während unter der Woche Geschäftsleute die Stadt besuchen, kommen ab Freitag so genannte Wochenendurlauber per Billigflieger und füllen Hotels und Restaurants.
Bislang hat das Vorhaben in der Gemeinde Pájara nur positive Reaktionen hervorgerufen und alle politischen Parteien im Rathaus befürworten es. Auch der neue Bodenordnungsplan sieht ein ensprechendes Gelände für den Bau der Start- und Landebahn und des Terminals vor.






Leserbriefe zu Artikel Zweiter Flughafen auf Fuerteventura?

31.10.2006 - Johannes Göbel, Antigua
Zweiter Flughafen auf Fuerteventura
Mit "....Investitionen von 30 Millionen Euro...(Zitat)bekommt man nichts, was auch nur annähernd wie eine Landepiste ausehen kann. Der Flughafenumbau Berlin Schönefeld kostet 30 Milliarden Euro!!!
Das der Schlußsatz in der Meldung: "Auch der neue Bodenordnungsplan sieht ein ensprechendes Gelände für den Bau der Start- und Landebahn und des Terminals vor" als Feststellung und nicht als Zitat geliefert wurde, gehe ich davon aus, dass die Redaktion aufgrund sauberer journalistischer Recherche nachreichen wird, um welchen "Bodenordnungsplan" es dabei handelt.

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