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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Das Cabildo stellt für die Playa San Juan 24-Stunden-Bewachung

Famara rettet sein Camping

Das Cabildo von Lanzarote und die Gemeinde Teguise erreichten sozusagen in letzter Minute eine Einigung um wenigstens provisorisch die Situation der Camper am Strand von San Juan bei Famara zu regeln, die dort den Sommer verbringen wollen.

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Auf Teneriffa fehlt es, vor allem im Süden, an Campingplätzen. Das „wilde Campen“ ist hier zur Gewohnheit geworden. Das EFE-Foto wurde an der Küste von Granadilla aufgenommen.
Galerie© EFE
Auf Teneriffa fehlt es, vor allem im Süden, an Campingplätzen. Das „wilde Campen“ ist hier zur Gewohnheit geworden. Das EFE-Foto wurde an der Küste von Granadilla aufgenommen.
07.07.2006 - Lanzarote - Die Inselverwaltung verpflichtete sich gegenüber dem Stadtverordneten für Urbanismus, Domingo Cejas, für die Sicherheit und Kontrolle der Zone rund um die Uhr zu sorgen. Sie wird dienstags, freitags und an den Wochenenden zwei und an den übrigen Wochentagen einen Sicherheitsbeauftragten abstellen.
Damit wird das Versprechen der Cabildopräsidentin  Inés Rojas eingelöst, die Tage zuvor zugesagt hatte, für vernünftige Konditionen zu sorgen, damit die Tradition, während der Ferienzeit an diesem Strand zu kampieren, beibehalten werden kann.
Gemeinde und Cabildo kamen gleichzeitig überein, den rund 150 Personen die bereits dort ihre Zelte aufgeschlagen haben, nachträglich die Erlaubnis zu erteilen, die Gesamtzahl jedoch auf 600 zu beschränken.
Nach der unglaublichen Verschmutzung, welche die Camper nach den Osterferien an der Playa San Juan zurückgelassen hatten, wollten Gemeinde und Cabildo Konsequenzen ziehen, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt. Nun ist es, wenn auch provisorisch, zu einer Regelung gekommen, nachdem sich das Cabildo verpflichtet hatte, die Kontrolle zu übernehmen.
Die Camper, die sich bereits an dem Strand installiert hatten, weigerten sich vehement, im wahrsten Sinne des Wortes ihre Zelte abzubrechen und wollten selbst ohne Wasser und Toilettenanlagen dort ausharren. Das ist ihnen jetzt erspart geblieben. Sie haben sich bereit erklärt eine angemessene Gebühr zu entrichten wenn dort entsprechende, campinggerechte Einrichtungen geschaffen werden.






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