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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Der Nationalpark von La Gomera feiert sein 25-jähriges Jubiläum

Curbelo befürwortet Eintrittsgebühr für Garajonay

Der Nationalpark Garajonay auf La Gomera feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und gleichzeitig die Erklärung zum Weltkulturerbe durch die Unesco vor 20 Jahren.



Die Unesco erklärte den Nationalpark vor 20 Jahren zum Weltkulturerbe.
Galerie© Garajonay/La Gomera/José Manuel Moreno (aus dem Bildband „Canarias Parques Nacionales“)
Die Unesco erklärte den Nationalpark vor 20 Jahren zum Weltkulturerbe.
07.06.2006 - La Gomera - Anlässlich dieser Jubliäen kamen hochrangige kanarische Politiker nach La Gomera, darunter auch der Präsident der Regionalregierung, Adán Martín, der zur weiteren Förderung der Umwelterziehung und zum Schutz der ökologischen und kulturellen Werte des Nationalparks aufrief. Außerdem wurde die Vergrößerung des Einzugsgebiets des Nationalparks angekündigt. Wie La Gomeras Cabildochef Casimiro Curbelo ankündigte, wird Garajonay um 2.000 Hektar in das Enchereda-Massiv und in die Gemeinden San Sebastián und Hermigua hinein wachsen.
Heute umfasst der Nationalpark Garajonay in der Inselmitte eine Fläche von knapp 4.000 Hektar. Höchster Punkt ist der Gipfel Garajonay mit 1.487 m.
Obwohl man sich im Cabildo über die genehmigte Erweiterung des Nationalparks freut, hegt Casimiro Curbelo bereits Pläne für eine weitere Ausdehnung des Parks. Seiner Meinung nach könnte Garajonay gut noch weiter wachsen und so noch andere Randgebiete unter Schutz stellen.
„Wir müssen die Regionalregierung und die Zentralregierung in Madrid dazu bringen, einen Spezialplan auszuarbeiten, um die Naturschätze für künftige Generationen zu erhalten“, forderte er. Hierfür sei er gerne bereit, der Einführung einer Eintrittsgebühr in den Nationalpark zuzustimmen, sagte Curbelo. Mit diesen Mitteln könnten konkrete Aktionen zum Schutz dieses Naturgebiets finanziert werden. Zwar sei er sich darüber im klaren, dass angesichts der wirtschaftlichen Lage und der hohen Transportkosten bedingt durch den Rohölpreis, dies nicht der beste Moment sei, um eine Gebühr einzuführen, man müsse jedoch über diese Maßnahme mittel- bzw. langfristig nachdenken.






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