CajaCanarias zeigt jetzt in Santa Cruz de La Palma die Fotoausstellung „Ruanda“ des Fotografen Fernando Moleres, in der das Flüchtlingsdrama in diesem afrikanischen Land dokumentiert wird. Moleres reiste 1996 nach Ruanda und wurde dort Zeuge der furchtbaren Umstände nach dem Völkermord.
18.07.2008 - La Palma - Fernando Moleres zeigt in Santa Cruz de La Palma Aufnahmen des Flüchtlingslagers Mugunga und der Reise der Menschen in Richtung Grenze. „Sie ziehen mit dem was sie tragen können los, ernähren sich von Wurzeln und Kräutern. Die Schwächsten bleiben auf der Strecke. Ihre verzweifelten Blicke treffen mich wie Stiche. Sie scheinen nach einer Antwort für soviel Leiden, Verwahrlosung und Angst zu suchen“, beschreibt der Autor seine Eindrücke von den Zuständen in Ruanda nach dem Völkermord 1994.
Fernando Moleres wurde 1963 in Bilbao geboren. In seinem Heimatort Orduña arbeitete er als Krankenpfleger bis er 27 wurde. In den 90er Jahren begann er seine Karriere als Fotograf und Bildreporter mit einer Reportage über Ghettos in Südafrika. Über sechs Jahre lang arbeitete er an dem Projekt „Kinderarbeit“, für das er über 30 Länder bereiste. 1998 und 2003 wurde er mit dem renommierten Pressefotografiepreis „World Press Photo“ ausgezeichnet.
Die Ausstellung ist bis 31. Juli Mo bis Fr 9.30 bis 13.30 und 17 bis 20 Uhr u. Sa 10-13.30 Uhr geöffnet.