20.06.2008 - - Der Fall der 5jährigen Mari Luz Cortés, die im Frühjahr von dem Kinderschänder und Mörder Santiago del Valle missbraucht und ermordet wurde, hat speziell aufgrund der unglaublichen Umstände, unter denen der Mörder überhaupt in Freiheit war, breite Empörung ausgelöst. Jetzt, Monate später, empfängt der spanische Regierungschef die Eltern des ermordeten Kindes und verspricht ihnen eine Revision des Strafgesetzes, dahingehend dass nicht rehabilitierte Päderasten nach Verbüßung ihrer Gefängnisstrafe stärkeren Kontrollen unterworfen werden sollen. Er ist sogar so großzügig, diese Kontrollmaßnahmen auf „rehabilitierte“ Triebtäter ausweiten zu wollen.
Mir stehen die Haare zu Berge. Es ist doch inzwischen wohl allgemein bekannt, dass diese Sexualmörder psychisch ernsthaft krank sind und an eine Heilung überhaupt nicht zu denken ist. Irgendwann sind sie ihren kranken Trieben dann wieder völlig hilflos ausgeliefert und müssen diesen Trieb dann abreagieren. Wie viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene müssen denn noch sterben, bis die Gesetzgebung grundlegend geändert wird? Triebmörder gehören eingesperrt, für immer. Zum Schutz der Allgemeinheit und zu ihrem eigenen Schutz. Die Regierungen – und nicht nur die spanische – sollten sich aufgefordert sehen, ein Sicherheitszentrum für diese kranken Menschen zu bauen, in dem sie den Rest ihres Lebens verbringen müssen. Das muss ja kein hässliches Gefängnis sein, aber ausbruchsicher.
Diese halbherzigen Ansätze einer „besseren Kontrolle“ sind doch nur Flickschusterei. Wie viele Opfer auf der ganzen Welt könnten noch leben, wenn Triebtäter nicht wieder in die Freiheit entlassen würden!
R. Voss
Puerto de la Cruz