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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Deutsche und kanarische Investoren bringen in Kürze ein Projekt auf den Weg

18 Mio. Euro für einen Fotovoltaik-Park in Tijarafe

Ziel ist die 100%ige Versorgung der Insel mit erneuerbaren Energien

Das Unternehmen Solantis S.A. wird unter Beteiligung kanarischer und deutscher Investoren im nächsten Monat mit der Ausführung der Bauarbeiten für das Projekt „Parque Solar La Punta“ beginnen. Das Bauprojekt befindet sich in der gleichnamigen Küstenzone von Tijarafe und hat ein Volumen von fast 18 Millionen Euro.

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Fotovoltaik-Anlage auf Teneriffa.
Galerie© Cab. TF
Fotovoltaik-Anlage auf Teneriffa.
27.04.2008 - La Palma - Auf einem Teil der Fläche von 60.000 qm wird parallel dazu die Entwicklung eines ökologischen Landbauprojekts stattfinden.
Es handelt sich um einen der größten Fotovoltaik-Parks der Kanarischen Inseln, der mit dem Sonnenverlauf nachgeführten Solarmodulen arbeiten wird. Diese haben die Fähigkeit, der Bewegung der Sonne zu folgen und ermöglichen damit einen höheren Ertrag und bessere Rentabilität bei gleicher Anzahl der Module.
Der Bürgermeister von Tijarafe, Marcos Lorenzo, bestätigte die Absicht des Stadtrats, sich am Projekt zu beteiligen und an der Produktion teilzuhaben. Dies wird sich demnächst im Rahmen eines Treffens mit den Verantwortlichen des ambitionierten Projektes konkretisieren. Mit einer Leis­tung von 2,4 MW wird das Projekt etwas mehr als 80% des aktuellen Energiebedarfs der Gemeinde abdecken. Cristóbal Mendoza Concepción, einer der Verantwortlichen für die Planung des Solarprojektes, erklärte, dass die Ausführung in zwei Phasen erfolge und die Fertigstellung der ers­ten Phase für September dieses Jahres geplant sei.
Der Beginn der Bauarbeiten ist möglich, nachdem das regionale Industrieministerium vor einigen Tagen die verwaltungstechnische Genehmigung in der Zone Lomo del Ocanto erteilt hatte. Aufgrund der vielen Sonnenscheinstunden ist dies ein bevorzugter Ort auf der Insel-Landkarte für die Nutzung der Solarenergie. Der Bürgermeister von Tijarafe wies auf die Umweltfaktoren hin, die maßgebend für die Auswahl des Standortes waren: „Die Ausrichtung nach Süd-Westen mit den meisten Sonnenscheinstunden entlang der gesamten Küste“. Er fasste den Sachverhalt so zusammen: „Das Gebiet ab 200 m über dem Meeresspiegel befindet sich außerhalb der Einwirkung des Seewindes, wodurch die Korrosion durch Salzwasser verhindert wird und außerdem eine sehr saubere Atmosphäre herrscht“.
Das umfassende Projekt der Selbstversorgung mit Energie, das vom Cabildo von La Palma ausgearbeitet wurde, sieht die Installation von Solarparks in den Zonen erhöhter Sonneneinstrahlung vor, unter denen sich besonders Los Llanos de Aridane, die Küste von Tijarafe, Santa Cruz de La Palma, Fuencaliente und Tazacorte hervorheben. Hier könnten bis zu 30.000 kW installiert werden. Das Unternehmen Solantis S.A. hat bereits einen weiteren Solarpark mit einer Leistung von 12.000 kW in der Zone von Tazacorte in der Entwicklung.
Dieser Solarpark ist Teil der Gesamtvision von Solantis: Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, La Palma so schnell wie möglich zu 100% aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Dazu entwickelt es auf der Insel insgesamt 15 Projekte in allen Bereichen der erneuerbaren Energien: Windenergie, Wasserkraft, Geothermie, Biomasse, Wellenenergie und Solarthermie. Die Experten sind davon überzeugt, dass diese Projekte eine 100%ige Selbstversorgung der Insel mit Energie bereits im Jahr 2013 sicherstellen können. Der Solarpark La Punta ist der erste Schritt auf diesem Weg.






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