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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Home > Gran Canaria > Nachrichten > Umwelt > Seeaufklärer für Patrouillenflüge über dem Meer vorgestellt

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Ab März soll eine der drei Maschinen in Gando auf Gran Canaria stationiert sein

Seeaufklärer für Patrouillenflüge über dem Meer vorgestellt

Nachdem die spanische Ministerin für Infrastruktur, Magdalena Álvarez, erst vor wenigen Wochen auf Teneriffa den neuen Seenotrettungskreuzer „Luz de Mar“ vorgestellt hatte, der seither auf den Kanarischen Inseln im Einsatz ist, stellte sie nun in Sevilla das neue Patrouillenflugzeug vor, das demnächst ebenfalls bei den Kanaren das Meer überwachen wird.

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Ministerin Magdalena Álvarez stellte die neuen Maschinen beim Flugzeughersteller in Sevilla vor.
Galerie© EFE
Ministerin Magdalena Álvarez stellte die neuen Maschinen beim Flugzeughersteller in Sevilla vor.
09.03.2007 - Gran Canaria - Sevilla - Drei neue Flugzeuge zur Seeaufklärung von EADS CASA wurden von Magdalena Álvarez am 26. Februar in den Räumlichkeiten des spanischen Flugzeugherstellers in Sevilla vorgestellt, eines davon für die Kanarischen Inseln. Die Maschinen sollen nach Auskunft der Ministerin ab März in Dienst gestellt werden.

Küstenüberwachung und Vorbeugung von Umweltschäden

Das Flugzeug des Typs CN-235, ein Seeaufklärer für Patrouillenflüge über dem Meer, wird in Gando auf Gran Canaria stationiert sein. Die Maschine soll einerseits zur Küstenüberwachung und Suche nach illegalen Immigranten auf See dienen, andererseits auch zur Vorbeugung von Umweltschäden bzw. Meeresverschmutzung durch Schiffe eingesetzt werden. Der Seeaufklärer ist zu diesem Zweck mit verschiedenen Kontrolleinrichtungen und auch mit einer Infrarotkamera für Nachtsicht bestückt.
Die Ministerin erklärte, dass die Regierung 91,5 Millionen Euro in den Erwerb der drei Flugzeuge investiert hat und erinnerte daran, dass Spanien bisher nicht im Besitz solcher Maschinen war. Während der Prestige-Katastrophe in Galicien mussten daher Flugzeuge angemietet werden.

Frauennamen

Die drei Maschinen, die derzeit noch Probeflüge absolvieren, werden strategisch in Santiago de Compostela zur Überwachung des Kantabrischen Raums, auf den Kanaren und im Mittelmeerraum stationiert sein. Alle drei Flugzeuge, erklärte die Ministerin, werden übrigens Frauennamen tragen. So wird die in Santiago de Compostela stationierte Maschine auf den Namen Rosalía de Castro getauft, zu Ehren der Dichterin aus Galicien, die kanarische Maschine auf den Namen der Schriftstellerin Josefina de la Torre und das im Mittelmeerraum stationierte Flugzeug wird den Namen Isabel de Villena tragen.








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