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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Der Finnwal hatte sich am Bug einer Fähre verhakt

Toter 22-Tonner

Ein 18 Meter langer toter Wal sorgte kürzlich im Hafen von Las Palmas für Aufsehen. Der Meeressäuger war offenbar mit einem Fährschiff der Reederei Acciona kollidiert und hatte sich am Bug des Schiffes verhakt, so dass der Kadaver von der Fähre in den Hafen geschleppt wurde.



Taucher halfen den Wal vom Bug der Fähre zu lösen.
Galerie© EFE
Taucher halfen den Wal vom Bug der Fähre zu lösen.
09.03.2007 - Gran Canaria - Die Besatzung bemerkte den toten Wal erst nach Entladung des Schiffes. Taucher mussten beim Entfernen des Meeressäugers vom Bug der Fähre eingesetzt werden.
Bei dem 18 Meter langen und 22 Tonnen schweren Tier handelt es sich um einen Finnwal (Balaenoptera physalus), der zur Familie der Furchenwale gehört. „Es ist ein wunderschönes Exemplar, das größte, das wir je aus der Nähe betrachtet haben, und es ist eine Schande, dass es auf einer Müllkippe enden muss“, sagte Pascual Calabuig, Leiter des Wildtierpflegezentrums des Cabildos von Gran Canaria.
Der Finnwal, der zu den bedrohten Walarten zählt, ist als nächster Verwandter des Blauwals tatsächlich das zweitgrößte Tier der Erde und kann bis zu 27 Meter lang werden. Die Tageszeitung Canarias 7 berichtete, dass 1992 an der Küste La Palmas ein 22 Meter langes Finnwalmännchen angeschwemmt wurde.
Der Kadaver des Meeressäugers wurde auf der Mülldeponie Salto del Negro den Wissenschaftlern für eine Obduktion zur Verfügung gestellt.






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