In der Abteilung Archäologie des Museums der Naturwissenschaften in Santa Cruz wird eine Ausstellung über das konfliktreiche Leben der Ureinwohner der Kanarischen Inseln gezeigt.
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| Galerie | © Cabildo TF |
| Seit der Eröffnung besichtigten bereits 16.000 Personen die Ausstellung in Santa Cruz. |
25.01.2006 - Teneriffa - Im Vordergrund der Ausstellung unter dem Titel „La Guerra entre los Guanches“ (Der Krieg zwischen den Guanchen )steht die Frage, was die Eingeborenen zu gruppeninternen Konflikten getrieben hat und was aus den Streitigkeiten für Folgen entstanden.
„La Guerra entre los Guanches“ zeigt Knochenreste von Ureinwohnern, anhand deren die Aggressionen nachgewiesen werden können. Die Ausstellung blickt zurück in eine Zeit, in der die knappen und unsicheren Ressourcen sowie der Kampf um die besten Weideplätze für das Vieh den Alltag der Menschen beherrschte. Primitive Waffen sowie Schädel und Knochen mit deutlichen Anzeichen schwerer Verletzungen widerlegen das romantische Bild des friedliebenden Guanchen. Gewalttätige Auseinandersetzungen waren fester Bestandteil des Guanchen-Lebens, versichert der Direktor des kanarischen Instituts für Bioanthropologie, Conrado Rodríguez.
Seit der Eröffnung wurde die Ausstellung bereits von über 16.000 Personen besucht. Dieses große Interesse hat die Museumsleitung dazu veranlasst, die Ausstellungsdauer bis zum 5. Februar zu verlängern.
Museo de la Naturaleza y el Hombre – Calle Fuente Morales s/n. Geöffnet täglich außer montags von 9-19 Uhr. Tel. 922 53 58 16.