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Ausgabe Nr. 74 vom 5. - 18. November 2008
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Home > Teneriffa > Nachrichten > Umwelt > Stündlich fließen 58.000 Liter Süßwasser ungenutzt ins Meer

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Währenddessen leidet die Landwirtschaft unter Wassermangel

Stündlich fließen 58.000 Liter Süßwasser ungenutzt ins Meer

Am 12. August schrieb die alternative Bürgerpartei Alternativa por Los Realejos (APR) auf ihrer Website über das Problem der Trockenheit in der Landwirtschaft in La Orotava und die zu erwartenden Probleme, die eine weiter anhaltende Trockenperiode verursachen kann.

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Allein im Gebiet von Rambla de Castro bei Los Realejos werden stündlich über 40.000 Liter verschwendet, versichert die lokale Bürgerpartei APR.
Galerie© Moisés Pérez
Allein im Gebiet von Rambla de Castro bei Los Realejos werden stündlich über 40.000 Liter verschwendet, versichert die lokale Bürgerpartei APR.
06.09.2008 - Teneriffa - Nach Auskunft von APR ist das Staubecken in Aguamansa leer und Landwirte können ihre Äcker nicht bewässern. Dabei, kritisiert APR, schauen Cabildo und Gemeinden tatenlos zu, betonen aber andererseits immer wieder wie sehr ihnen die Förderung der Landwirtschaft am Herzen liege. Auch im Staubecken in Benijos-La Perdoma sei nur noch sehr wenig Wasser übrig. Da aus diesem Becken das Gießwasser für Blumenzüchter, Gemüseäcker und Obstplantagen genommen wird, seien die Bedenken um die Zukunft der Landwirte in diesem auch ansonsten von der Verwaltung vernachlässigten Gebiet berechtigt, meint APR.
Doch das nach Meinung von APR Traurigste ist, dass dem Wassermangel die reine Verschwendung gegenüber steht und niemand etwas unternimmt. Bei El Socorro in Los Realejos fließen anscheinend stündlich 12.000 Liter ungenutzt ins Leere, und im Gebiet von Rambla de Castro und La Fajana sind es sogar bis zu 46.000 Liter pro Stunde. Die Erklärung der Politiker dafür, dass dieses wertvolle Wasser nicht genutzt wird, sei, dass es zu kostspielig wäre, es zu kanalisieren bzw. in die höher gelegenen Gebiet zu pumpen und dass es keine gute Qualität habe. Dabei fragen sich die Mitglieder von APR empört, ob überhaupt jemals einer dieser Politiker über eine Studie zur Umsetzbarkeit nachgedacht bzw. die tatsächlichen Kosten kalkuliert habe.






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