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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Es drohen Hotelschließungen wegen des „Verfalls“ des Urlaubsziels

Hoteliers von Puerto de la Cruz schlagen Alarm

Obwohl in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen zur Wiederbelebung der Stadt und zur Verbesserung des Tourismussektors angekündigt und auch mit der Umsetzung begonnen wurde, scheinen diese Anstrengungen noch kaum Früchte zu tragen.



Der einst erste und wichtigste Urlaubsort der Insel scheint nicht mehr zeitgemäß, viele Hotels entsprechen nicht den gestiegenen Kundenansprüchen. Ashotel verlangt Handeln statt Reden.
Galerie© Moisés Pérez
Der einst erste und wichtigste Urlaubsort der Insel scheint nicht mehr zeitgemäß, viele Hotels entsprechen nicht den gestiegenen Kundenansprüchen. Ashotel verlangt Handeln statt Reden.
24.08.2008 - Teneriffa - Puerto de la Cruz drohen Hotelschließungen, weil das Urlaubsziel immer weiter „verwahrlost“, dies ist zumindest die Meinung des Hotelierverbandes der Provinz Teneriffa, Ashotel.
Der Bürgermeisterin gegenüber äußerte der Verband ernsthafte Bedenken um die Zukunft der Tourismusbranche. Der „ständige Rückschritt“ der Stadt drohe in Hotelschließungen zu gipfeln.
Eine Vertretung der Hoteliers von Puerto de la Cruz traf sich zusammen mit Ashotel-Präsident José Fernando Ca-brera kürzlich mit Bürgermeis­terin Lola Padrón, um ihr ihre Sorgen mitzuteilen.
Die Schließung von Hotels aus finanziellen Gründen sei eine wirkliche Gefahr, die wiederum durch die Zerstörung von Arbeitsplätzen und die Minderung des Handelsgewerbes die Stadt negativ belasten würden. Während des Treffens baten die Vertreter der Hotelbranche die Bürgermeisterin dringend um die Ausarbeitung eines neuen Marketingplans, in dem die Marke Puerto de la Cruz neu definiert und festgestellt wird, mit welchen Anziehungspunkten für die Stadt als Urlaubsort geworben werden sollte. Außerdem forderte Ashotel stärkere Anstrengungen im Bereich der Stadtreinigung, des Stadtmobiliars, der Beschilderung und auch der Ausstattung von Straßencafés. Auch müsse strenger darauf geachtet werden, dass die öffentlichen Wege nicht durch Geschäfte mit Waren belegt werden.
Ashotel erinnerte bei dieser Gelegenheit auch daran, dass die Verbesserung der Infrastruktur der Grundstein für die Wiederbelebung der Stadt ist, die Umsetzung aller diesbezüglichen Pläne jedoch Ewigkeiten auf sich warten lässt. Als Beispiele wurden die Verbesserung der Zufahrten über El Botánico und El Burgado, die Seilbahn am Martiánez-Abhang, der Sporthafen und Parque Marítimo und die Verbesserung des Martiánez-Strandes genannt. Auch die Renovierung der Veranstaltungshalle Parque San Francisco, ein Direktbus vom Südflughafen, das Projekt der Sportstadt einschließlich Hoch­leis­tungszentrum seien langjährige Vorhaben, auf deren Verwirklichung man weiter warte...
Bürgermeisterin Padrón ist unterdessen weiter zuversichtlich und beschwört, dass die verschiedenen Entwicklungspläne (z.B. Convenio de Regeneración del Espacio Turístico oder Plan de Infraestructuras Turísticas) laufen und gute Ergebnisse erzielen werden. Sie wehrt sich entschieden gegen Schwarzmaler und versichert, dass im August die Hotelkapazitäten der Stadt im Schnitt zu 80% ausgelastet sind; auch wenn sie einräumen musste, dass einige Häuser nur zu 50 oder 60% belegt sind, was vor allem auf die zu hohen Preise zurückzuführen sei. „Wir sind der Meinung, dass das Hauptproblem nicht die Auslastung sondern die Preise sind, und das ist mit defätistischen Äußerungen nicht zu lösen“, sagte sie.






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