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Ausgabe Nr. 74 vom 5. - 18. November 2008
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Ab 2009 geht es in den Verkauf

Olivenöl made in Tenerife

Die Olivenplantagen, die vor einigen Jahren in der Südgemeinde Arico angelegt wurden, gedeihen prächtig. Die Bäume hängen inzwischen voller Früchte und der Stadtverordnete für Landwirtschaft im Gemeinderat ist mit dem Resultat des Projektes „Olivenöl von Teneriffa“ absolut zufrieden.

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Olivenhain in Arico
Galerie© Ayto. Arico
Olivenhain in Arico
24.08.2008 - Teneriffa - Bereits im Dezember 2005 wurde das erste Olivenöl gepresst und seither ist die Entwicklung positiv verlaufen. Der offizielle Verkauf, der eigentlich für 2010 oder 2011 geplant war, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits im kommenden Jahr beginnen. Es sei denn, das Wetter macht den Olivenbauern einen Strich durch die Rechnung, etwa mit Hitzewellen und starkem Sturm.
Übrigens sind die Analysen ausgezeichnet, welches das Institut für landwirtschaftliche Qualität der Kanaren für das Olivenöl von Teneriffa eingeholt hat. Fachleute aus Andalusien, dem Mutterland der Olive haben es als eines der  besten Spaniens bezeichnet. „Ein Öl mit rundem, sehr mildem aber aromatischem Geschmack“, lautet das Urteil.
Noch ist die Ernte nicht ausreichend, um Öl von einer bestimmten Sorte zu erzeugen, vielmehr werden noch die verschiedenen Olivensorten gemischt, die kultiviert werden. Später will sich der Hersteller auf einzelne Sorten spezialisieren, was eine noch bessere Qualität verspricht. Augenblicklich gibt es zwischen 20.000 und 30.000 Olivenbäume über die gesamte Insel verteilt.
Der „Olivo“ gedeiht bes­tens im kanarischen Klima und zwar vom Meer bis hinauf in die Berge. Er hält auch gut den Wetterkapriolen und den Schädlingen stand. Lediglich die Fruchtfliege kann ihm etwas anhaben.
Es gibt Sorten, die besser in Meeresnähe gedeihen und andere die sich in Höhenlagen wohler fühlen. Zurzeit experimentieren die Züchter noch mit verschiedenen Arten.
Die Initialzündung für die Olivenzucht war eigentlich der Wunsch nach Selbstversorgung. Man suchte einen Ersatz für Bananen- und Tomatenerzeugung mit denen es große Probleme gibt und entschied sich für die Oliven – und das Experiment ist geglückt. Es gibt drei Jahre alte Bäume die bereits 60 kg Früchte tragen und Fünfjährige, die 150 kg bringen.
Natürlich muss der Landwirt mehrere Jahre warten, bis er mit einer Ernte rechnen kann, doch auf der anderen Seite kann er zwischen den Bäumen Kulturen pflanzen wie Kartoffeln, Mais oder ähnliches. So geht die Rentabilität des Ackerlandes nicht verloren während die Olivenbäume wachsen.
Übrigens ist das Cabildo ebenfalls von den Olivenplantagen angetan. „So werden die verlassenen Felder endlich wieder grün, besonders im Inselsüden“, lautet der Kommentar aus berufenem Munde.






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