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Ausgabe Nr. 74 vom 5. - 18. November 2008
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Spanischer Staatssekretär für Tourismus besuchte im Rahmen seines Kanaren-Besuchs auch Puerto de la Cruz

„Tourismus hält Wirtschaftskrise am besten stand“

In Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen, steigenden Arbeitslosenzahlen und explodierenden Ölpreisen wartete Joan Mesquida am 10. Juli mit einer positiven Nachricht auf. Der spanische Staatssekretär für Tourismus besuchte an diesem Tag im Rahmen seiner Kanaren-Reise den im Norden Teneriffs gelegenen Urlaubsort Puerto de la Cruz.

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Joan Mesquida (M.) und Puerto de la Cruz‘ Bürgermeisterin Lola Padrón (r.) bei der Besichtigung des Lago Martiánez.
Galerie© M. Pérez
Joan Mesquida (M.) und Puerto de la Cruz‘ Bürgermeisterin Lola Padrón (r.) bei der Besichtigung des Lago Martiánez.
19.07.2008 - Teneriffa - Nach einer Besichtigung der von César Manrique entworfenen Mee-resschwimmbäderanlage Lago Martiánez erklärte Mesquida den Medien gegenüber, dass zwischen Januar und Mai der Tourismus auf den Kanarischen Inseln um 4,8% gestiegen sei, während dieser Zuwachs in Spanien nur bei 3,5% lag. Nach seinen Worten widersteht der Tourismus der internationalen Wirtschaftskrise im Vergleich zu anderen Sektoren noch am bes­ten, was sich besonders deutlich am Beispiel Kanaren zeige. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Familien lieber an anderer Stelle sparen und sich, trotz der schwierigeren Zeiten, doch noch einen Urlaub gönnen.

Horizonte 2020

Es sei absolut denkbar, dass Puerto de la Cruz in den sogenannten Plan Horizonte 2020 aufgenommen würde, versicherte der Staatssekretär in der Urlauberstadt. Der Plan wurde ins Leben gerufen, um veralteten Ferienorten durch staatliche Unterstützung wieder neues Leben einzuhauchen. Bislang wurden spanienweit drei Orte in das Projekt aufgenommen, das sich noch in der Versuchsphase befindet: Palma de Mal-lorca, San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria und Costa del Sol. Zwar wollte Mesquida noch nichts offiziell bestätigen, doch die Chancen stünden gut.








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