05.06.2008 - - Nachdem ich letzte Woche über einen Reiseveranstalter (Name ist der Redaktion bekannt) eine Geschichte gehört habe, die mir gestern aus Kreisen eines großen europäischen Reiseveranstalters bestätigt wurde, platzt mir der Kragen: Es gibt sowohl für Mitarbeiter dieses Reiseveranstalters als auch für die Reiseleiter des anderen Veranstalters den Auftrag, allen Gästen die sich nach Ausflügen, eigenen Unternehmungen, etc. erkundigen, nur noch die durch die Veranstalter organisierten Ausflüge zu empfehlen – an sich nichts schlimmes, wenn es nicht auf dem Rücken der Insel ausgetragen werden würde. ZB wenn ein Gast nach dem Oasis Park fragt und erfahren möchte, ob er dort mit dem Linienbus hinfahren kann, wird ihm gesagt (O-Ton des Reiseveranstalters) er solle den Ausflug des Veranstalters benutzen, weil entweder er sonst an den Bushaltestellen oder in den Bussen überfallen werden würde, die Busse fast nie fahren, ein Taxi 30 oder 40 Euro von der Costa Calma zum Oasis Park kosten würde und außerdem im Oasispark neben den 18 Euro Eintritt jede Show extra bezahlt werden müsse und man auch dort vor Betrug und Überfällen nur in Begleitung durch den Veranstalter sicher wäre... Geht es den Reiseveranstaltern sooo schlecht, das sie jetzt mit Lug und Betrug ihre Ausflüge verkaufen müssen und sind sie so gewissenlos geworden, dass sie das jetzt zu dem Preis des Rufes der Insel tun?
Manuela Seeger
Fuerteventura