Infos für Urlauber
Ausgabe Nr. 77 vom 17. Dezember 2008 - 6. Januar 2009
Kanarische Inseln
TeneriffaGran CanariaFuerteventuraLanzaroteLa GomeraLa PalmaEl Hierro
Spanien
Home > Kanarische Inseln > Nachrichten > Panorama > Kanarische Hilfsorganisation öffnet Bevölkerung in Guinea Bissau die Augen

Nachrichten
  Politik
  Wirtschaft
»Panorama
  Wissenschaft
  Umwelt
  Kultur
  Sport
  Gesundheit
  Multimedia
  Kurz notiert
  Leserbriefe
 
  Archiv

Kleinanzeigen
  Ansehen
  Eintragen

Leserbriefe
  lesen
  schreiben

Suchen

   

Veranstaltungen
  Musik
  Ausstellungen
  Theater
  Sport
  Gesundheit
  Verschiedenes

Branchenbuch
  Ansehen
  Suchen
  Empfehlungen

Urlauberinfo
  Überblick

Service
  Rufnummern
  Mietwagen

  Über uns
  Aboservice
  Erscheinungsdaten
  Preisliste
  Kontakt
  Impressum

Mietwagen Spanien
Mietwagen-in-spanien.de


FU International Academy Teneriffa

Eine Fotoausstellung mit Bildern des Dramas soll abschrecken – und wirkt

Kanarische Hilfsorganisation öffnet Bevölkerung in Guinea Bissau die Augen

Die kanarische Hilfsorganisation Atamam hat in Zusammenarbeit mit den Fotoreportern Gabriel Tizón von El Pais und Juan Medina von Reuters eine Fotoausstellung in Guinea Bissau veranstaltet, um die Bevölkerung dieses Landes über die Gefahren und Folgen der illegalen Einwanderung nach Europa auf dem Seeweg aufzuklären.

FU International Academy Teneriffa

20.03.2008 - Kanarische Inseln - Verónica Rodríguez, Vorsitzende der Hilfsorganisation, erklärte nach ihrer Rückkehr erschüttert, dass sie sowohl von den dortigen Behörden als auch von Familienangehörigen erfahren habe, dass junge Männer, die nach einer geglückten Überfahrt auf die Kanarischen Inseln im Rahmen eines Rückführungabkommens in die Heimat zurückgekehrt waren, sich das Leben genommen haben. Weiter berichtete Rodríguez, dass die Regierung von Guinea Bissau um Hilfe für diese jungen Leute gebeten hat, die nach ihrer Rückkehr oftmals in ein schweres psychologisches Loch fallen.
Die erzwungene Rückkehr in die Heimat bedeutet für sie den Verlust ihrer Identität, die Schande des missglückten Aben­teuers Europa und enorme Schwierigkeiten für einen Neuanfang, denn sie haben ihr gesamtes Geld für die Überfahrt ausgegeben.
Die Fotoausstellung „No más muertes en el mar, educar para crecer“ an der staatlichen Universität Amílcar Cabral zeigte anhand von dramatischen Bildern die viel zu häufige Wirklichkeit der Reisen im Cayuco, das was die Schlepperorganisationen verschweigen. Denn wie Verónica Rodríguez durch diese Aktion erfahren hat, werden die meisten Immigranten von den „Mafias“ mit einer falschen Version der Tatsachen geködert. Die Besucher der Ausstellung hätten die Bilder stumm betrachtet und an ihren Gesichtern sei abzulesen gewesen, dass sie sich solch ein tragisches Ende nie hätten vorstellen können. „Auf diese Weise haben sie sich mit eigenen Augen davon überzeugt, dass die Reise im Cayuco nicht nach El Dorado führt“, sagt sie. Mit Entsetzen hätten die Menschen die Bilder von toten oder völlig erschöpften Afrikanern betrachtet, „so als hätten sie sie persönlich gekannt“, berichtet Verónica Rodríguez.
Die Ausstellung wurde von vielen Jugendlichen, Frauenverbänden und auch von Politikern besucht, und die Veranstalter sind davon überzeugt, dass sie ihren Zweck erfüllt hat. Außerdem hielt Gabriel Tizón mehrere Vorträge über seine Arbeit als Fotoreporter auf den Kanaren mit dem Spezialgebiet illegale Immigration und seine hautnahen Erlebnisse in den kanarischen Häfen. An den naiven Fragen, die viele Zuhörer stellten, sei klar zu erkennen gewesen, wie wenig die Bevölkerung in Guinea Bissau über die Wirklichkeit der „Reise nach Europa“ weiß.






Leserbrief zu Artikel Kanarische Hilfsorganisation öffnet Bevölkerung in Guinea Bissau die Augen schreiben


Wochenblatt Immobilienmarkt
  NEWSLETTER
  Ihre eMail-Adresse
Die neue Condor ist da!

Inmobiliaria Optima Canarias

Inmobiliaria LA CUPULA