Am 5. Oktober wurden die ersten 14 minderjährigen Immigranten, die bislang in einem Zentrum in Garachico auf Teneriffa untergebracht waren, per Flugzeug auf das spanische Festland gebracht.
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| Eine Betreuerin begleitet einen der 14 minderjährigen Immigranten bis zum Flugzeug, mit dem sie auf das Festland gebracht werden. Über Wochen waren die meist freiwilligen Helfer die einzigen wirklichen Bezugspersonen für die Jugendlichen. |
15.10.2006 - Kanarische Inseln - Wöchentlich sollen nun etwa 50 Flüchtlinge, die ohne eine erwachsene Begleitperson auf den Kanaren ankamen, auf den Weg in die verschiedenen autonomen Regionen Spaniens geschickt werden, die sich nach langem Zögern bereit erklärt haben, die Jugendlichen aufzunehmen.
Diese Verteilung soll solange stattfinden, bis sich auf den Kanaren nur noch etwa 300 minderjährige Afrikaner befinden, wurde vonseiten der kanarischen Sozialministerin Marisa Zamora mitgeteilt.
Im Gegensatz zu erwachsenen Immigranten, dürfen Minderjährige nur dann abgeschoben werden, wenn ihr Heimatland bzw. ihre Eltern sich bereiterklären, sie wieder aufzunehmen. Da die meisten um diesen Umstand wissen, begeben sie sich ohne Papiere auf die gefährliche Überfahrt, so dass ihre Identität nur selten nachgewiesen werden kann.