Infos für Urlauber
Ausgabe Nr. 74 vom 5. - 18. November 2008
Kanarische Inseln
TeneriffaGran CanariaFuerteventuraLanzaroteLa GomeraLa PalmaEl Hierro
Spanien
Home > Kanarische Inseln > Nachrichten > Umwelt > Ungeziefer mit Stacheln

Nachrichten
  Politik
  Wirtschaft
  Panorama
  Wissenschaft
»Umwelt
  Kultur
  Sport
  Gesundheit
  Multimedia
  Kurz notiert
  Leserbriefe
 
  Archiv

Leserbriefe
  lesen
  schreiben

Suchen

   

Veranstaltungen
  Musik
  Ausstellungen
  Theater
  Sport
  Gesundheit
  Verschiedenes

Branchenbuch
  Ansehen
  Suchen
  Empfehlungen

Kleinanzeigen
  Ansehen
  Eintragen

Urlauberinfo
  Überblick

Service
  Rufnummern
  Mietwagen

  Über uns
  Aboservice
  Erscheinungsdaten
  Preisliste
  Kontakt
  Impressum

Mietwagen Spanien
Mietwagen-in-spanien.de



Regionalregierung und alle sieben Cabildos wollen gemeinsam Seeigelplage bekämpfen

Ungeziefer mit Stacheln

Die Seeigelpopulation an der kanarischen Küste hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer ernstzunehmenden Plage entwickelt. Mit Besorgnis verfolgten Meeresbiologen und die Verantwortlichen des kanarischen Fischereiressorts die Ausbreitung der stacheligen Meeresbewohner, die schließlich zu Lasten anderer Pflanzen- und Tierarten geht.

nexus inmobiliarias tenerife

Über 60% der felsigen Unterwasserwelt der Kanaren ist von Diademseeigeln befallen.
Galerie© CAB TF
Über 60% der felsigen Unterwasserwelt der Kanaren ist von Diademseeigeln befallen.
24.11.2007 - Kanarische Inseln - Die Seeigel haben sich wahrlich zu einem Ungeziefer unter Wasser entwickelt, das die Seegraswiesen bedroht und zum Herrscher über die felsigen Küstenlandschaften der Inseln geworden ist.
Anfang November berieten Vertreter aller sieben Cabildos sowie des Fischereiressorts der kanarischen Regierung über Bekämpfungsmaßnahmen dieser Plage. Ergebnis ist ein „Insulärer Plan zur Ausrottung des Diademseeigels“, der die Population dieser Tiere in den nächsten Jahren erheblich reduzieren soll. Für die Umsetzung des Plans will die kana-rische Regierung pro Insel 30.000 Euro beisteuern, auf Teneriffa investiert das Insel-Cabildo 12.000 Euro.
Auf Teneriffa soll zunächst eine „Tötungsaktion“ mit Unterstützung der Tauchclubs der Insel stattfinden. Kampagnen dieser Art wurden auf Initiative des Cabildos in den letzten Jahren immer wieder an verschiedenen Küstenpunkten durchgeführt. Taucher wurden damit beauftragt, möglichst viele Seeigel zu töten und auf diese Weise wurden Gebiete in Los Cristianos, Garachico und Los Gigantes gesäubert.

Klimawandel ist mitverantwortlich

Der Diademseeigel (Diadema antillarum) ist eine auf den Kanarischen Inseln und in weiten Teilen des Atlantiks heimische Art, die sich jedoch aufgrund des Verschwindens eines Großteils ihrer natürlichen Feinde, unverhältnismäßig vermehrt und ausgebreitet hat. Ganz klar scheint auch hier, dass der Klimawandel für dieses Phänomen mitverantwortlich ist, denn die Erwärmung der Gewässer ist einer der Gründe.
Schon vor mehr als einem Jahr ergab eine Studie der Universität Las Palmas, dass die Bio­diversität an der Küste der Inseln stark durch die Bevölkerung der Seeigel gefährdet ist. Die stacheligen Monster verschlingen die Unterwasserflora und hinterlassen auf dem Meeresgrund eine Steinwüste. Über 60% der felsigen Unterwasserwelt der Kanaren ist von Diademseeigeln befallen.








Leserbrief zu Artikel Ungeziefer mit Stacheln schreiben


Wochenblatt Immobilienmarkt
  NEWSLETTER
  Ihre eMail-Adresse
Die neue Condor ist da!

Inmobiliaria Optima Canarias

Inmobiliaria LA CUPULA