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Ausgabe Nr. 74 vom 5. - 18. November 2008
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Home > Kanarische Inseln > Nachrichten > Umwelt > „Nicht einen Meter Beton mehr“

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Ben Magec: Internet-Kampagne gegen Bauspekulation und Korruption

„Nicht einen Meter Beton mehr“

Die kanarische Umweltschutzorganisation Ben Magec-Ecologistas de Acción, die auf den Inseln als eine Art Dachverband verschiedener Umweltschutzorganisationen agiert, hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, um auf den Kanaren, aber auch auf dem spanischen Festland Fälle von Bauspekulation und Korruption anzuzeigen. Es handelt sich bei der Kampagne um eine Online-Aktion, die unter dem Motto „Nicht einen Meter Beton mehr“ („Ni un metro más de hormigón“) steht.

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07.07.2007 - Kanarische Inseln - Demnach werden auf der Website www.ecologistasenaccion.org 25 konkrete Fälle genannt, bei denen der berechtigte Verdacht besteht, dass bei der Vergabe der Baugenehmigungen Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind. Gleichzeitig sollen die Website-Besucher über den rasanten Anstieg der Bautätigkeit auf den Inseln in den letzten Jahren informiert und ihnen vor Augen geführt werden, dass es dabei nicht immer mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Veranschaulicht wird dies unter anderem durch eine sogenannte „Landkarte der Spekulation“.
Negative Nebeneffekte dieser oft von oberster Stelle aus unterstützten Bauspekulation kriege der Verbraucher unter anderem in Form einer „unnatürlichen Verteuerungsrate auf dem Immobilienmarkt“ sowie dem „Verlust wertvoller Naturgebiete“ zu spüren, heißt es diesbezüglich unter anderem. Ganz zu schweigen von der mit dem Bau-Boom einhergehenden „Wasserverschwendung“ bzw. unzureichenden Abwasser-Infrastruktur.
In diesem Sinne findet sich auf der Website auch ausführliche Information über die Möglichkeiten, die beispielsweise lokalen Umweltschutzverbänden zur Verfügung stehen, um gegen Fälle von Bauspekulation vorzugehen.
Des Weiteren wird angezeigt, dass Spanien zwar das EU-Land mit der höchsten Wachstumrate des Immobilien-Parkes ist, es aber für die Bürger inzwischen nur noch unter immensem Aufwand und Verzicht möglich ist, überhaupt ein Eigenheim zu erstehen. Zwischen 1987 und 2005 sind die Immobilienpreise in Spanien um 250% gestiegen.






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