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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Erfolgreiches Wachstum in den letzten Jahren

Kanaren – zweitreichstes EU-Randgebiet

Das Einkommensniveau der Kanarischen Inseln ist nur noch neun Punkte vom EU-Durchschnitt entfernt. Nach jüngsten Eurostat-Daten hat das Wirtschaftswachstum, das die Kanaren in den letzten Jahren erfahren haben, den Archipel praktisch auf dasselbe Reichtumsniveau des EU-Durchschnitts gesetzt.

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22.02.2008 - Kanarische Inseln - Brüssel - Spanien liegt sogar drei Punkte über dem EU-Durchschnittseinkommen.
2005 war das kanarische Pro-Kopf-Einkommen 9,3 Punkte unter dem nationalen Durchschschnitt, der mit 103% über dem EU-Durchschnitt liegt.
Was das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner Spaniens betrifft, führte Ma-drid im vergangenen Jahr erneut mit 139,9%, während Extremadura mit durchschnittlich 69,7% im Spanienvergleich an letzter Stelle rangierte.
Der andere spanische Archipel, die Balearen-Inseln, lag mit 113,7% ebenfalls über dem nationalen Durchschnitt.
2005 lag das Pro-Kopf-Einkommen auf den Kanaren bei 93,7% des EU-Durchschnitts. 1,2 Punkte hinter Madeira, dessen Reichtumsniveau auf 94,9% gestiegen war. So gehören die Kanaren zwar weiter zu den reichsten EU-Randgebieten, mussten ihren einst führenden Platz jedoch erneut an den portugiesischen Archipel abtreten.
Die Kanaren und Madeira sind die einzigen EU-Randgebiete, die die 75%-Grenze des EU-Durchschnitts übertreffen und deswegen in Sachen Struk­turfonds nicht mehr das Förderkriterium der Ziel-1-Ge­biete erfüllen, sondern in dem Zeitraum 2007-2013 zu den Ziel-2-Gebieten gerechnet werden.






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