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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Zapatero: „Der Präsident der Kanaren weiß, dass er im Falle einer Neuigkeit als Erster informiert wird“

„Nichts Neues“ in Sachen Repsol

Nachdem über die Zeitung „El Mundo“ vor zwei Wochen bekannt wurde, dass das Erdölunternehmen Repsol die spanische Regierung erneut um eine Genehmigung für Ölbohrungen in kanarischen Gewässern ersuchen will, hat der Konzern selbst dieses Gerücht dementiert, bzw. mitgeteilt, dass es sich nicht um eine neue Anfrage handele.



José Luis Rodríguez Zapatero
Galerie© EFE
José Luis Rodríguez Zapatero
22.06.2008 - Kanarische Inseln - Madrid - Vielmehr bestehe weiterhin die Absicht, das Projekt fortzuführen. Die 2001 von der PP-Regierung unter José María Aznar erteilte Genehmigung sei jedoch weiterhin durch ein Gerichtsurteil blockiert. Die Meldung in „El Mundo“ sei daher nichts Neues, teilte ein Repsol-Sprecher mit.
Die von der Regierung sei-nerzeit erteilte Genehmigung für Ölbohrungen vor der kanarischen Küste wurde 2003 aufgrund eines negativen Umweltgutachtens zurückgezogen bzw. auf Eis gelegt. Obwohl das Industrieministerium 2005 die Umweltprobleme im Zusammenhang mit dem Repsol-Projekt für behoben erachtete, blockiete die sozialistische Regierung unter José Luis Rodríguez Zapatero die Ölbohrungen weiter auf unbestimmte Zeit.
Der spanische Ministerpräsident erklärte diesbezüglich, dass es auch jetzt „nichts Neues“ in Sachen Ölbohrungen gibt und im Falle von Neuigkeiten der kanarische Regierungspräsident Paulino Rivero selbstverständlich als Erster davon unterrichtet würde. Auf eine Frage der kanarischen Abgeordneten Ana Oramas im Abgeordnetenkongress erwiderte Zapatero, dass die Regierung voraussichtlich auch in nächster Zeit über die Ölbohrungen keine Entscheidung treffen werde.
In einer offiziellen Stellung­nahme der Regierung im vergangenen Jahr hieß es, dass die seinerzeit genehmigten Ölbohrungen von Repsol „unterbrochen“wurden.
Natürlich ist Repsol weiterhin stark an der Durchführung des vielversprechenden Projektes vor den Kanaren interessiert. Die spanische Regierung wäre jedoch nur zu einer Genehmigung bereit, „wenn es zu einem breiten sozialen und politischen Konsens“ käme.






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