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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Für Familien mit weniger als 30.000 Euro Einkommen

Hilfe bei der Zahlung der Hypothek

Paulino Rivero, der kanarische Regierungschef, hat vor einigen Tagen den Familien Hilfe versprochen, die die Raten für ihre Hypotheken nicht mehr zahlen können. Anlässlich eines Berichtes über die ersten hundert Tage seiner Regierung, präsentierte er sein „Starprojekt“, das Hunderttausende (!) Familien begünstigen wird.

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Bislang befinden sich die Pläne der kanarischen Regierung nur im Vorbereitungsstadium.
Galerie© WB
Bislang befinden sich die Pläne der kanarischen Regierung nur im Vorbereitungsstadium.
09.11.2007 - Kanarische Inseln - Seine Regierung wisse zwar noch nicht, was die geplante Maßnahme kosten könnte, er werde sie jedoch durchziehen  - koste es was es wolle.
Es geht um eine Hilfe für Familien, die durch die ständig steigenden Hypothekenzinsen in finanzielle Bedrängnis geraten sind.
Wenn ihr Jahreseinkommen unter 30.000 Euro liegt und das Haus oder die Wohnung, die sie mit einer Hypothek erworben haben nicht mehr als 250.000 Euro gekostet hat gehören sie zum Kreis der Begünstigten. Für einen Zeitraum von zwei Jahren können sie eine Subvention beantragen die ihnen ermöglichen soll, ihre Hypothek mit variablem Zinssatz in eine festverzinsliche umzuwandeln.
Dieser ehrgeizige Plan hat bislang weder eine Finanzierungsgrundlage noch hat die Regierung eine Idee, wie viel diese „Hilfsaktion“ kosten könnte. Außerdem ist der Plan absolut nicht limitiert was bedeutet, dass jeder, der die Bedingungen erfüllt, die Hilfe in Anspruch nehmen kann.
Wie es heißt, versucht Rivero zurzeit mit verschiedenen Banken zu verhandeln, um sie für diese Initiative zu interessieren. Diese sollen dann den Betroffenen anbieten, von Hypotheken mit variablen Zinsen in solche mit festem Zinssatz umzusteigen. In wenigen Wochen, so ein Regierungssprecher, soll der Plan verabschiedet sein.

Zweifel angemeldet

Die hiesigen Banken aber auch der Interessenverband der Bankkunden Ausbanc haben erhebliche Zweifel an der Effektivität des Projektes angemeldet. „Die größte Zahl der Hypotheken“, so wird argumentiert, „sind ohnehin mit einem Festzins abgeschlossen worden und bislang ist eine festverzinsliche Hypothek keinesfalls billiger als eine mit variablen Zinsen“. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Zinsspirale bereits zum Stillstand gekommen ist und sogar einen leichten Abwärts­trend zeigt.








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